Red-Fire-Aussies

Geschichte

Der Australian Shepherd liebevoll auch Aussie genannt, kommt anders als der Name vermuten lässt nicht aus Australian, sondern aus Amerika.

Leider ist die genaue Herkunft aber bis heute nicht erklärt. Der Australian Shepherd entstand durch eine Vermischung von verschiedenen europäischen und australischen Hütehundrassen.

Sicher ist nur, dass bei der Einwanderungswelle im 19. Jahrhundert die baskischen Schäfer nicht nur ihre australischen Schafe mit nach Amerika gebracht haben, sondern auch ihre Hunde. Daher wurde die Rasse Australian Shepherd genannt.

Richtig bekannt in der USA wurde der Australian Shepherd in den 50er und 60er Jahren durch den Varietékünstler Jay Sisler, der mit seinen  "little blue dogs" auf verschieden Rodeos und Veranstaltungen auftrat und unglaubliche Tricks vorführte. Die Nachkommen seiner Hunde sind die Gründer der bekanntesten amerikanischen Blutlinien des Australian Shepherds.

1957 wurde in Arizona der ASCA (Australian Shepherd Club of Amerika). Bei ihm wurden ab 1971 die Australian Shepherds registriert. 1977 wurde der offizielle Rassestandard festgelegt.

 

Charakter

 Der Aussie ist ein intelligenter, aufmerksamer und menschenbezogener Hütehund mit viel "Will to Please", aber auch ein Hund mit Schutztrieb.

Gerade diese Charaktereigenschaften machen es aber notwendig, dass er richtig gefordert und sein, mal mehr mal weniger ausgeprägter Hüte- und Schutztrieb in die richtigen Bahnen gelenkt wird.

Es ist wichtig, ihn nicht nur körperlich, sondern vor allem auch geistig zu beschäftigen. Nur Fahrradfahren oder Spazierengehen reichen dem intelligenten und lerneifrigen  Aussie nicht aus. Bei Unterforderung kann er sich schnell zum Problemhund entwickeln, denn er sucht sich dann eigenständig Beschäftigung.

Die geistige Auslastung kann man z.B. bei den verschiedenen Sportarten wie z.B. Agility, Obedience, Dogdancing, Turnierhundesport, Flyball usw. erreichen. Auch lernt er begeistert immer wieder gerne neue Tricks.

Durch ihren Arbeitseifer sind die Aussies hervorragend für die Arbeit als Rettungshund, Therapiehund und Assistenzhund geeignet.

Der Aussie liebt es aber auch als Reitbegleithund seinen Menschen bei Ausritten zu begleiten.

Man sollte aber beachten, dass man seinem Aussie nicht 24h Stunden am Tag ein volles Programm bietet, da man dann die Gefahr läuft, sich einen ständig fordernden Junkie zu erziehen. Auf Grund seiner Intelligenz  lernt der Aussie genauso schnell negatives wie positives.

Einen schönen Artikel zum Thema "Wieviel Beschäftigung braucht ein Aussie" hat Nikitas Züchterin Silke Löffler geschrieben.

Der Aussie eignet sich für aktive Familien, die gerne etwas gemeinsam mit ihrem Hund unternehmen und ihn seinen Anlagen entsprechend fordern.

Er gehört zu den robusten und langlebigen Rassen.

 

  

susanne.kozelka@t-online.de